Demo

Demo gegen die geplante Hessische Jagdverordnung in Wiesbaden, 26.09.15- Ein voller Erfolg!

Mit über 200 Jägerinnen und Jägern, Landwirten, Jagdgenossen, Grundbesitzern, Fischern, Naturfreunden und Naturnutzern hat sich der Jagdklub St. Hubertus Bergstraße mit seinen Hegeringen an der Großdemonstration am 26.09.15 in Wiesbaden beteiligt. Circa 3.500 Demonstranten zogen vom Hauptbahnhof zur Hessischen Staatskanzlei, um gegen die vom grün geführten Umweltministerium, allen voran Ministerin Priska Hinz (Grüne) neu geplante Hessische Jagdverordnung (JVO) zu protestieren. Mit Bussen, der Bahn oder private PKWs ging es nach Wiesbaden, um in orangefarbener Signalkleidung mit Plakaten, Transparten und Trillerpfeifen gegen die einschneidenden und nicht nur aus Sicht der Jägerschaft unsinnigen und unnötigen Änderungen und Einschränkungen zu protestieren. Lautstarke Unterstützung gab es von mehreren hundert Jagdhornbläserinnen und -bläsern, die den Forderungen akustisch Nachdruck verliehen. Die schwarz-grüne Landesregierung musste sich nun auch öffentlich dem Druck der Jägerschaft stellen, die in unübersehbarer Zahl vor die Staatskanzlei zog.

Die Teilnehmer des Jagdklub St. Hubertus Bergstraße

Die Teilnehmer des Jagdklub St. Hubertus Bergstraße. Bild: R. Stadler

 

Teilnehmer aus ganz Hessen und den benachbarten Bundesländern.

Teilnehmer aus ganz Hessen und den benachbarten Bundesländern. Bild: R. Stadler

 

Die Teilnehmer vom Hegering Weschnitztal bildeten das Ende des Demonstrationszuges.

Die Teilnehmer vom Hegering Weschnitztal bildeten das Ende des Demonstrationszuges. Bild: R. Stadler

Unterstützt wurden die hessischen Jagdvereine und der Landesjagdverband Hessen (LJV) auch vom Deutschen Jagdverband (DJV) sowie von befreundeten Landesjagdverbänden aus anderen Nachbarbundesländern sowie den Verbänden der vorgenannten Interessensgruppen.

K800_P1180791K800_P1180827K800_P1180772 K800_P1180792 K800_P1180816 K800_P1180782Alle Bilder: R. Stadler

Die kommenden Wochen werden nun zeigen, ob sich ideologisch geprägte Parteipolitik oder an Daten und Fakten orientierte Argumentation durchsetzen wird. Es sei hier nur angemerkt, dass die nächsten Landtagswahlen sicher kommen werden und sich ein nicht zu unterschätzendes Wählerklientel sicherlich am Ausgang dieser Debatte orientieren wird.

RS, 02.10.15