Landesjägertag in Lorsch vom 12.-14. Mai 2017

Landesjägertag 2017 in Lorsch – Ein voller Erfolg!

Der Landesjägertag 2017 in Verbindung mit dem Lorscher Frühlingsmarkt war für den den Jagdklub St. Hubertus Bergstraße als Ausrichter und Organisator ein voller Erfolg!

Schülerführungen durch Lauresham

Bereits am Donnerstag, dem 11. Mai – lange vor dem offiziellen Programm des Landesjagdverbandes – hatte der Jagdklub Schülerführungen im mittelalterlichen Dorf Lauresham organisiert. Mehr als 250 Schüler waren mit ihren Lehrinnen und Lehrern der Einladung gefolgt und waren von den sieben extra für sie aufgebauten Stationen begeistert. Ob die Vorführungen und Informationen  der Imker, der Knochenschnitzer oder Jäger – alle Informationen wurden begierig aufgenommen. Ganz besonderer Anziehungspunkt waren natürlich die Stationen der Jagdhundevorführungen und der der Falkner. Hier konnten die Schüler sogar selbst Greifvögel auf ihre behandschuhte Hand nehmen.

Revierförster Jens-Uwe Eder, Fürth erklärt den Schülern die Zusammenhänge in der Natur ; Bild: Rolf Stadler

 

Revierförster Jens-Uwe Eder erklärt die Beutegreifer; Bild: Rolf Stadler

 

Schülergruppe um Elisabeth Weiner und Edgar Hensel bei der Jagdhundevorführung; Bild: Rolf Stadler

 

Reges Interesse am Stand der Falkner. Bild: Rolf Stadler

 

Podiumsdiskussion

Am Freitagabend (12.05.) fand eine sehr gut besuchte Podiumsdiskussion zum Thema Jagd und Zukunft der Jagd statt. Das hochrangig und durchaus heterogen besetzte Podium diskutierte unter fachkundiger Moderation des Journalisten Eckhard Fuhr zuweilen kontrovers doch immer sachlich. Am Podium nahmen die Herren Carsten Wilke vom Hessischen Umweltministerium, Forstdirektor Ralf Schepp von Hessen Forst/Forstamt Lampertheim, Prof. Dr. Jürgen Ellenberger als Präsident Landesjagdverband Hessen e.V., Herwig Winter vom BUND, Arne Polzer, evang. Pfarrer aus Nordheim sowie  Udo S. Pfeil als Vorsitzender Jagdklub St. Hubertus Bergstraße e.V. teil. Pfeil vertrat zudem im Podium auch noch den Bereich der Landwirtschaft. Im Anschluss an das Podium eröffnete Fuhr die offene Diskussionsrunde, sodass sich auch die Zuhörer mit in die Thematik einbringen konnten.

Podiumsteilnehmer und Moderator Eckhard Fuhr (am Pult); Bild: Rolf Stadler

 

Beiträge aus dem Publikum_Bild Rolf Stadler

 

Pfarrer Arne Polzer aus Nordheim; Bild: Rolf Stadler

 

Weitere Fragen aus dem Publikum; Bild: Rolf Stadler

Udo S. Pfeil, Vorsitzender Jagdklub St. Hubertus Bergstraße bei der Diskussion; Bild: Rolf Stadler

 

Aufmerksames Publikum bei der Podiumsdiskussion; Bild: Rolf Stadler

 

Prof. Dr. Jürgen Ellenberger, Ralf Schepp, Carsten Wilke auf dem Podium; Bild: Rolf Stadler

 

Hauptversammlung

Der Samstag war geprägt von der Hauptversammlung des Landesjagdverbandes Hessen e. V., bei dem sich hochrangiger Besuch angemeldet hatte. So besuchte zum ersten Mal seit 49 Jahren mit Volker Bouffier (CDU) ein Ministerpräsident einen Landesjägertag.

Die Jagdhornbläser des Jagdklub St. Hubertus Bergstraße eröffneten die Hauptversammlung mit dem Signal Begrüßung; Bild: Bernd Sterzelmaier

 

Prof. Dr. Jürgen Ellenberger, Präsident des LJV Hessen e. V. bei seiner Eröffnungsrede; Bild: Rolf Stadler

 

Hauptversammlung des LJV Hessen 2017; Bild: Rolf Stadler

 

Gut besuchte Hauptversammlung des LJV Hessen 2017 in Lorsch; Bild: Rolf Stadler

In seiner Ansprache ging Bouffier auf die Verdienste und die wichtige Funktion der Jagd und der Jägerschaft in Natur und Gesellschaft ein und legte ein eindeutiges Bekenntnis zur Jagd und deren Notwendigkeit ab. Er forderte die Jägerschaft auf, weiterhin konstruktiv mit Politik und Behörden zusammenzuarbeiten und kompromissbereit im Sinne der Sache zu streiten. In diesem Zusammenhang erwähnte er ausdrücklich die Diskussionen mit der Hessischen Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) im Zusammenhang mit der neuen Hessischen Jagdverordnung. Er habe oft den Eindruck, als ob sich die Jäger „permanent verteidigen müssten“. Das sei jedoch absolut nicht der Fall. Im Gegenteil sei die Jägerschaft und deren Wirken durchaus in der Gesellschaft anerkannt und fest verankert. Als weitere gute Nachricht, neben der Lockerung der Schonzeitverordnung für den Waschbär in der Rhön sowie der Wetterau, kündigte Bouffier  den Wegfall des allgemeinen Verbots für Schalldämpfer bei Großkaliberwaffen an. Dies soll bereits in diesem Sommer entsprechend umgesetzt werden. Die politischen Rahmenbedingungen seien bereits geschaffen und abgestimmt. Somit können zukünftig Jäger bei der Jagdausübung ohne spezielles ärztliches Attest ihr Gehör vor dem lauten Geschossknall wirkungsvoll schützen und Gehörschäden vorbeugen.

Ministerpräsident Volker Bouffier bei seiner Rede auf der Hauptversammlung des LJV Hessen 2017; Bild: Rolf Stadler

 

Ministerpäsident Volker Bouffier auf der Hauptversammlung des LJV Hessen 2017; Bild: Rolf Stadler

 

Neben Bouffier waren auch viele weitere Politiker aus Bundestag und Hessischem Landtag , Kreistag und Kommunen angereist. So gehörten auch der parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Dr. Michael Meister (CDU, MdB), die Vorsitzende des Landtagsausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ursula Hammann (Grüne, MdL) zu den Gästen.

Ursula Hamman bei ihrer Rede auf der Hauptversammlung des LJV 2017; Bild: Rolf Stadler

Weiterhin waren die Landtagsabgeordneten Peter Stephan (CDU), Heinz Lotz (SPD), Norbert Schmitt (SPD) zugegen. Auch Birgit Heitland (CDU)  als designierte Nachfolgerin von Peter Stephan im Hessischen Landtag,  Landrat Christian Engelhardt (CDU), Lorschs Bürgermeister Christian Schönung (CDU) sowie die beiden Kreistagsmitglieder Til Mansmann (FDP) und Volker Öhlenschläger (CDU) sowie der erste Kreisbeigeordnete Karsten Krug wohnten der Hauptversammlung bei. Für die Untere Jagdbehörde des Kreises Bergstraße war Frau Alexandra Kleiné zugegen. Schon alleine diese hochkarätige Zusammensetzung der Vertreter aus der Politik und Verwaltung beweist eine hohe Wertschätzung und Akzeptanz für der Arbeit der Jäger im Land Hessen sowie im Kreis Bergstraße.

Viel politische Prominenz auf der Hauptversammlung des LJV Hessen 2017; Bild: Rolf Stadler

 

Landtags- und Bundestagsabgeordnete sowie Minsiteriumsvertreter auf der HV des LJV Hessen 2017; Bild: Rolf Stadler

An die Hauptversammlung schloss sich sowohl die Landestrophäenschau als auch die Delegiertenversammlung des LJV Hessen e. V. an. Klaus Heß aus dem Revier Heppenheim IV wurde als Erleger der zweitstärksten Rehwildtrophäe in ganz Hessen ausgezeichnet. Auch dies ein sehr guter Beweis für die Früchte der hegerischen Bemühungen der Jägerschaft  im Kreis Bergstraße.

 

Jungjägerschlag

Am Sonntag wurden die Jungjägerinnen und Jungjäger des Ausbildungslehrganges 2016/17, die gerade frisch ihre Jägerprüfung bestanden hatten, mit dem traditionellen Jägerschlag in den Kreis der Jägerschaft aufgenommen. Dies geschah vor geschichtsträchtiger Kulisse des Klosters Lorsch in einer feierlichen Zeremonie unter reger Anteilnahme ihrer Familien und Freunde sowie den Besuchern beider Veranstaltungen.

 

Die Jüngjäger 2016/17 vor historischer Kulisse des Klosters Lorsch; Bild: Rolf Stadler

 

Ausbildungsleiter Oliver Blüm beim Jägerschlag; Bild: Rolf Stadler

 

Die frisch gebackenen Jungjägerinnen und Jungjäger des Ausbildungslehrganges 2016/17; Bild: Rolf Stadler

Der Vorsitzende des Jagdklub St. Hubertus Bergstraße, Udo S. Pfeil mahnte den jägerischen Nachwuchs eindringlich, der Verantwortung als Jäger nicht nur im Sinne des Brauchtums, doch vielmehr des Tier- und Naturschutzes sowie der waidgerechten Jagd Rechnung zu tragen. Nur wer den Schöpfer im Geschöpfe ehrt und  die Jagd nach den aktuellen ethischen und rechtlichen Vorgaben ausführt, kann in den Kreis der Jägerschaft aufgenommen werden, so Pfeil.
Ausbildungsleiter Oliver Blüm schlug anschließend die Jungjägerinnen und Jungjäger mit dem Hirschfänger nach altem Brauch zum Jäger.

 

Publikumsvorführungen

Im weiteren Verlauf des Landesjägertages fanden am Sonntag (14.05.) zusammen mit der Polizei Heppenheim eine Vorführung zum Thema Wildunfall statt. Hier wurde ein Zusammenstoß eines Pkw mit einem Wildschwein simuliert und dem Publikum die wichtigen Verhaltensregeln bei solch einem Unfall durch die Polizei erläutert. Die anschließende Nachsuche, moderiert von Klaus Velbecker, wurde von einem Gespann des Nachsuchenring Bergstraße-Odenwald durchgeführt. Die Polizei selbst informierte mit einem eigenen Infostand die Bürger vor Ort zu diesem Thema.

 

Am Infostand der Polizei Heppenheim: Polizeioberkommissarin  Bettina Noll und Polizeioberkommisar (POK) Oliver Bienek mit Besuchern; Bild Rolf Stadler

 

Demonstration “Unfall mit Wildschwein” durch die Polizei Heppenheim; Bild: Rolf Stadler

 

POK Oliver Bienek informiert die Besucher; Bild Rolf Stadler

 

Die anschließende Nachsuche mit dem Hundeführer des Nachsuchenrings Bergstraße-Odenwald mit seinem Hannoveraner  Schweißhund; Bild Rolf Stadler

 

Bedächtig Witterung aufnehmen; Bild:Rolf Stadler

 

Nach erfolgreicher Riemenarbeit; Bild: Rolf Stadler

Anschließend wurde unter der Moderation von Dieter Göbel unter Mitwirkung von Jens-Uwe Eder die Rettung von Kitzen vor dem Mähtod demonstriert. Hier wurden neben dem klassischen Absuchen der Wiesen mit Vorstehhunden auch weitere technische Hilfsmittel wie Ultraschall- bzw.- Wärmesuchgeräte sowie der Einsatz einer modernen Drohne vorgeführt. Auch bei dieser Vorführung waren die Besucher von der Arbeit der Jägerschaft begeistert.

Dieter Göbel und Jens-Uwe Eder bei der Kitzrettung; Bild: Rolf Stadler

 

Sven Hirth mit seinem Vorstehhund bei der Kitzsuche; Bild: Rolf Stadler

 

Einsatz von zwei Vorstehhunden; Bild: Rolf Stadler

Die weiterhin geplante Greifvogelflugschau der Falkner musste leider aufgrund eines plötzlichen Wetterumschwungs mit Starkregen am Nachmittag ausfallen. Jedoch konnten die Falkner bereits am Samstag ihre Vögel im Einsatz vorführen.

Alle Veranstaltungen trafen auf sehr starkes Publikumsinteresse und konnten weitere, zum Teil in der Bevölkerung nicht bekannte ehrenamtliche Betätigungsfelder der Jägerschaft in die Öffentlichkeit tragen.

 

Infostände

Über die gesamte Dauer des Landesjägertages und des Lorscher Frühlingsmarktes konnten sich die Besucher an Infoständen des Jagdklubs über Themen wie Kitzrettung , Jungjägerausbildung, Wildschäden durch Wildschweine und Fährtenbilder in freier Natur informieren.

Roland Lulay vom Hegering III Heppenheim zeigt fachgerechte Bergung eines Rehkitzes; Bild: Rolf Stadler

So hatten Kinder und Erwachsene ihren Spaß an einer Erdkiste, in der man nach Wldschweinart nach Käfern, Maden und Mehlwürmern wühlen konnte. Ein Sandkasten, in dem man Fährten und Geläufe von Wildtieren mit Stempeln eindrücken konnte, traf ebenfalls auf reges Interesse. Insbesondere die Kinder hatten ihren Spaß daran, einerseits Fährten selbst zu erzeugen und diese anschließend den Wildtieren zuzuordnen.

 

An der “Wildschweinkiste”; Bild: Rolf Stadler

Die Jungjäger mit ihrem Stand. Rechts Ausbilldungsleiter Oliver Blüm; Bild: Rolf Stadler

 

Am Fährtenstand; Bilder: Rolf Stadler

 

Der Infostand der Polizei Heppenheim war gut besucht; Bild: Rolf Stadler

 

Die Falkner waren mit ihrem Stand ein regelrechter Anziehungspunkt für das Publikum. Hier konnten Greifvögel wie Uhu, Adler und Steinkauz aus nächster Nähe betrachtet und sogar auf die Hand genommen werden.

Bei den Falknern; Bild: Rolf Stadler

 

Eine Falknerin mit einem Turmfalken; Bild: Rolf Stadler

 

Der Nachsuchenring Bergstraße-Odenwald informierte an seinem Infostand über die Arbeit der Hundegespanne bei der Nachsuche auf verletztes Wild. Es wurden den Besuchern die diversen Utensilien wie Schweißriemen und Schweißhalsung, die bei der Nachsuche Verwendung finden, erklärt aber auch deutlich gemacht, wie wichtig die Arbeit der Gespanne im Sinne des Tierschutzes ist. Nicht nur die Arbeit nach dem Schuss gehört zu den Aufgaben der Hundeführer. Vielmehr nimmt die Arbeit auf bei Wildunfällen verletztes Wild immer mehr Raum ein. Dies war den meisten Besuchern in diesem Ausmaß nicht bewusst.

 

Klaus Velbecker erklärt die Arbeit bei der Nachsuche; Bild: Rolf Stadler

 

Die Nachsuchespezialisten; Bild: Rolf Stadler

 

Pfostenschau der Jagdhunderassen; Bild: Rolf Stadler

 

Auch die Jagdhornbläser hatten einen Infostand aufgebaut. Hier durften die verschiedenen Jagdhörner nicht nur betrachtet sondern auch ausprobiert werden und es gab unter fachlicher Anleitung die ersten Tipps, um den Instrumenten einen Ton zu entlocken. Ein herzlicher Dank des Vorstandes gilt der Bläsergruppe des Jagdklub St. Hubertus Bergstraße unter Leitung von Willi Petersik sowie den Odenwälder Bläsern unter Leitung von Monika Müller und den Birkenauer Bläsern unter Leitung von Rudolf Ludwig. Über den gesamten Landesjägertag waren die Gruppen bei allen offiziellen und inoffiziellen Anlässen vor Ort und haben mit ihrem musikalischen Können der Veranstaltung nicht nur einen würdigen Rahmen verliehen sondern waren auch immer Anziehungspunkt für ein interessiertes Publikum.

Bei den Jagdhornbläsern; Bild: Rolf Stadler

 

Am Stand der Jagdhornbläser; Bild: Rolf Stadler

 

 

Dank an alle ehrenamtlichen Helfer

Der gesamte Vorstand des Jagdklub St. Hubertus Bergstraße bedankt sich noch einmal ganz ausdrücklich bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern . Stellvertretend für alle, die sowohl vor als auch hinter den Kulissen gewirkt haben, sei hier  insbesondere das Organisationsteam um Hartmut Brügel, Erich Steffen, Angelo Cammilleri und Eberhard Ulmen sowie bei Hessen Forst und der Stadt Lorsch genannt. Sie alle haben maßgeblich dazu beigetragen, dass der Landesjägertag 2017 mit all seinen verschiedenen Vorführungen und Aktionen zum Aushängeschild für die Jagd und insbesondere für die Jägerinnen und Jäger im Kreis Bergstraße werden konnte und den Besuchern noch lange positiv in Erinnerung bleiben wird..

Ein herzliches „Waidmannsdank“ an alle!

Rolf Stadler, Pressesprecher

 

 

 

 

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Der Landesjägertag hat begonnen!

Mit der Führung von 250 Schülerinnen und Schülern aus dem Kreisgebiet Bergstraße haben die Jägerinnen und Jäger des Jagdklub St. Hubertus Bergstraße bereits heute den Landesjägertag “inoffiziell” eröffnet. Das unter der organisatorischen Leitung von Hartmut Brügel selbst organisierte Rahmenprogramm wurde auf dem Gelände des mittelalterlichen Dorfes Lauresham eröffnet. Ab 08.30 Uhr wurden Schulklassen aus dem Kreis Bergstraße in Gruppen von Station zu Station geführt, um sich über verschiedenste Themen rund um Jagd, Natur sowie das Leben im Mittelalter zu informieren. An insgesamt 7 Stationen konnten die sehr motivierten Schülerinnen und Schüler zusammen mit Ihren Lehrerinnen und Lehrern viele Neuigkeiten über die uns umgebende Natur und deren eigene Regeln erfahren.

Fischer, Imker, Förster, Hundeführer, Falkner und Jäger standen als fachkundige und kompetente Referenten Rede und Antwort. Auch die Jagd von damals und heute wurde den Teenagern näher gebracht. Besondere Highlights waren die Jagdhunde bei der Arbeit sowie die Station des Deutschen Falknerordens, an der die Schüler auch selbst Greifvögel auf die Hand nehmen durften. Knochenschnitzer zeigten den Jugendlichen, wie die bei der Jagd erbeuteten Knochen zu Werkzeugen für den Haushalt, wie Nähnadeln oder Wollspindeln verarbeitet wurden.

Die Eröffnungsveranstaltung war ein voller Erfolg und ist sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei ihren Lehrkräften sehr gut angekommen. Auch den Referenten und Stationsführern hat das rege Interesse sehr gefreut.

Rolf Stadler, Pressesprecher

 

 

Jagdklub St. Hubertus Bergstraße erstmals Ausrichter des Landesjägertages in Lorsch

 

Zum ersten Mal wird der Landesjägertag des Landesjagdverbandes Hessen e. V. (LJV) vom 12. bis 14. Mai in unserem Kreis Bergstraße ausgerichtet. Der Jagdklub St. Hubertus Bergstraße, mit seinen knapp 700 Mitgliedern einer der größten Jagdvereine in Hessen, konnte mit einem zusammen mit der Stadt Lorsch entwickelten einmaligen Konzept, die Delegierten und Verantwortlichen der Hessischen Jagdvereine davon überzeugen, die größte Versammlung aller Jäger in Hessen in unserer Heimat zu veranstalten. So werden die Programmpunkte des Lorscher Frühlingsmarktes mit denen des Landesjägertages zu einer großen Veranstaltung verknüpft. In einer einzigartigen Melange präsentieren sich Kultur und Jagd der Öffentlichkeit.

Neben diversen Veranstaltungen zum Thema Jagd und Kultur werden von den Jägern auch Schulklassen durch das mittelalterliche Dorf Lauresham geführt, der Einsatz von Jagdhunden und Greifvögeln erklärt und vieles mehr. Auch Imker, Hessenfischer und Hessen Forst/Forstamt Lampertheim sind mit diversen Programmpunkten und Ausstellungen auf dem Landesjägertag rund um das Weltkulturerbe Kloster Lorsch aktiv. Auch ein jagdlicher Flohmarkt wird sicherlich einen Anziehungspunkt im Rahmen des Landesjägertages darstellen.

Das Programm des Jagdklubs zu dieser Veranstaltung finden Sie unter dem Punkt „Aktuelles“ auf unserer Homepage sowie unter diesem Link 20170428_Programm -neue Fassung_Landesjägertag_05.05.17
Der Jagdklub lädt alle Mitglieder und Freunde zum Besuch des Landesjägertages recht herzlich ein und hofft auf eine rege Teilnahme.

Rolf Stadler, Pressesprecher

 

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