Neue „Richtlinie für die Hege und Bejagung des Schalenwildes in Hessen“ ab sofort in Kraft –

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlicht Erlass

Wichtige Informationen bezüglich Jagd und Wild in Hessen. Unter der Rubrik „Aktuelles“ ist der veröffentlichte Erlass direkt abrufbar.

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AKTUELL: Ausbruch der Blauzungenkrankheit im Landkreis Rastatt; Kreis Bergstraße im Sperrgebiet

Die folgende Pressemitteilung des Kreises Bergstraße hat uns zur aktuellen Situation der Blauzungenkrankheit erreicht. Auch Rehwild bzw. alle wiederkäuenden Wildtiere können von der Viruskrankheit betroffen sein. Das Virus ist für Menschen nicht gefährlich. Fleisch und Milch können laut Kreis Bergstraße unbedenklich verzehrt  werden. Wir bitten alle Mitglieder um entsprechende Beachtung.

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Von: Kreis-Bergstrasse, Pressearbeit
Gesendet: Freitag, 14. Dezember 2018 11:04
Betreff: Pressemitteilung: Ausbruch der Blauzungenkrankheit

Aktuelle Pressemitteilung des Kreises Bergstraße

Ausbruch der Blauzungenkrankheit

Kreis Bergstraße im Sperrgebiet

Kreis Bergstraße (kb). Die Blauzungenkrankheit grassiert seit Monaten in Frankreich, Italien, Österreich, in der Schweiz, in einigen Balkanstaaten und hat nun ebenfalls Deutschland erreicht. Im Rahmen eines Monitorings wurde am 12.12.2018 in einem rinderhaltenden Betrieb im Landkreis Rastatt, Baden-Württemberg, der Ausbruch der Blauzungenkrankheit (Serotyp BTV8) amtlich festgestellt.

Baden-Württemberg hat ein Sperrgebiet mit einem Radius von 150 km um den Ausbruchsbetrieb eingerichtet. Neben dem gesamten Kreis Bergstraße liegen auch der Odenwaldkreis, der Kreis Groß-Gerau, der Kreis Darmstadt-Dieburg und die kreisfreie Stadt Darmstadt im Sperrgebiet.

Das Verbringen von Rindern, Schafen, Ziegen und gehaltenen Wildwiederkäuern aus dem Sperrgebiet beispielsweise in ein nicht betroffenes Bundesland oder in einen Mitgliedstaat oder Drittland ist nur noch unter strengen Auflagen (wirksamer Impfschutz, Blutuntersuchung, Vektorbehandlung etc.) möglich.

Das Verbringen von Rindern, Schafen, Ziegen und gehaltenen Wildwiederkäuern innerhalb des Sperrgebietes ist ohne vorherige Impfung oder Laboruntersuchung mit Genehmigung des jeweils zuständigen Veterinäramtes möglich. Dies ist aber nur zulässig, sofern die Tiere beim Verbringen keine Krankheitssymptome aufweisen, die auf Blauzungenkrankheit hinweisen, oder der Tierbestand nicht wegen eines Ausbruchs der Blauzungenkrankheit gesperrt ist.

Weiterhin müssen Tierhalter, die im Sperrgebiet Rinder, Schafe, Ziegen oder und Wildwiederkäuer halten, ihre Tierhaltung unverzüglich beim Veterinäramt schriftlich anzeigen. Ein Formblatt zur Anzeige der Tierhaltung befindet sich auf der Homepage des Kreises Bergstraße.

Das Sperrgebiet muss mindestens zwei Jahre aufrechterhalten werden. Erst danach kann die Bundesrepublik Deutschland sich wieder als frei von der Blauzungenkrankheit erklären.

Den Haltern von Rindern, Schafen und Ziegen wird daher eine vorbeugende Impfung gegen die Blauzungenkrankheit mit den Serotypen 4 und 8 dringend empfohlen. Die Impfung ist freiwillig, die Kosten trägt der Tierhalter.

Die Blauzungenkrankheit ist eine Virusinfektion bei Wiederkäuern, die von Insekten übertragen wird. Für Schafe kann die durch Stechmücken übertragene Erkrankung tödlich sein. Im Falle von schweren Verläufen treten Fieber, Atemprobleme, vermehrter Speichelfluss sowie die typisch geschwollenen und blaugefärbten Zungen auf. Bei Ziegen treten grundsätzlich die gleichen Symptome wie bei Schafen auf, sie sind meist aber deutlich schwächer ausgeprägt. Bei Rindern verläuft die Erkrankung meist milder, mit Veränderungen im Nasen-Maulbereich, am Euter und an den Zitzen. Bindehautentzündungen, Schwellungen im Unterschenkelbereich oberhalb der Klauen in Verbindung mit Lahmheit oder Festliegen sowie ein Rückgang der Milchleistung bei Kühen beziehungsweise Deckunlust bei Bullen können ebenfalls auftreten.

Das Virus ist für Menschen nicht gefährlich! Fleisch und Milch sowie daraus hergestellte Erzeugnisse können daher ohne Bedenken verzehrt werden.

Die Blauzungenkrankheit ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Verdachtsfälle müssen dem zuständigen Veterinäramt gemeldet werden.

 Bei weiteren Fragen steht die Abteilung für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Kreises Bergstraße, Odenwaldstr. 5, 64646 Heppenheim, Tel. 06252 / 15 59 77, [email protected] zu den üblichen Sprechzeiten gerne zur Verfügung.

Mit eventuellen Fragen zur Meldung wenden Sie sich bitte an:

Dr. Johannes Bunsch

Abteilungsleiter

Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation (L-1/7)

Kreis Bergstraße
Gräffstraße 5
64646 Heppenheim
Telefon +49 (0) 6252 15-5382
Fax +49 (0) 6252 15-5783
E-Mail: [email protected]
Homepage: https://www.kreis-bergstrasse.de/

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Rolf Stadler, Pressesprecher
14.12.18

Die CDU-Kreistagsfraktion informiert sich aus erster Hand über die Aufgaben und die Funktion der Jägerinnen und Jäger in Gesellschaft und Natur

  – Erster Vorsitzender Joachim Kilian und Geschäftsführer Roland Lulay sind einer Einladung der CDU-Kreistags-fraktion gefolgt –

 

Die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion haben sich in einem Gespräch mit Joachim Kilian und Roland Lulay über aktuelle Themen der Jägerschaft informiert. Dabei stand unter anderem auch die gute Zusammenarbeit mit den Kreisbehörden im Fokus. Viele Facetten des umfangreichen Engagements der Jägerschaft  wurden beleuchtet und fanden sehr positive Resonanz.

Lesen Sie hierzu die offizielle Pressemeldung unter dem Link https://www.cdubergstrasse.de/aktuelles/archiv/cdu-kreistagsfraktion-im-fachgespraech-mit-den-verantwortlichen-des-ja/

 

Rolf Stadler
Pressesprecher

Afrikanische Schweinepest (ASP) in Belgien angekommen!!!

Laut unterschiedlichen jedoch gleichlautenden Quellen (u. a. Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung, BMEL), ist die ASP nun auch in Belgien angekommen. An tot aufgefundenen Wildschweinen in einem ca. 60 km von der deutschen Grenze entfernt gelegenen Gebiet ist das Virus festgestellt worden.

Ob die angekündigten Präventionsmaßnahmen des BMEL auch wirklich im erforderlichen Umfang greifen, so sie denn auch in Gänze umgesetzt werden, und ob ein Ausbruch der Seuche damit in Deutschland vermieden werden kann, ist fraglich.

Auf jeden Fall ist die Jägerschaft dazu aufgerufen, aktiv an der Seuchenprävention teilzunehmen und vor allem die hygienischen Maßnahmen sowie die Meldung bei Totfunden entsprechend umzusetzen und einzuhalten.

 

Hier der Link zur Presserklärung Nr. 117 des BMEL vom 13.09.18

09-117-KL-ASP_PM BMEL zur ASP in Belgien_13.09.18

 

Rolf Stadler,
Pressesprecher, 14.08.19

Beschilderung bei Bewegungsjagden – HMWVL informiert

Eilmeldung

Soeben ging uns über den LJV Hessen folgende Information des Hessischen  Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) zum Thema „Anordnung und Anbringung von Verkehrszeichen bei Bewegungsjagden“ vom 03.06.2018 zu. Lesen Sie den kompletten Text unter dem nachfolgenden Link und beachten Sie die darin enthaltenen Hinweise bei Organisation bzw. der Durchführung von Bewegungsjagden. Insbesondere die Regelungen für Jagden in Autobahnnähe oder viel befahrenen Straßen sind besonders zu beachten.

Weiterlesen:   Beschilderung bei Bewegungsjagden_HMVL_03.06.18

Rolf Stadler,
Pressesprecher

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